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Tätigkeit eines Heilers

2017-06-19 01:00 (Kommentare: 0)

Das zuständige Finanzgericht hat die Klage abgewiesen, bei der der Kläger die Befreiung von der Umsatzsteuer eines heilähnlichen Berufes beanspruchen wollte. Im wesentlichen ließ sich der Kläger die Leiden seiner Kunden erklären, um diese dann durch Handauflegen davon zu befreien. Es wurde ein polnisches Diplom der Naturheilkunde vorgelegt.

Die Steuerbefreiung setzt voraus, dass der Unternehmer eine Heilbehandlung auf dem Gebiet der Humanmedizin durch ärztliche oder arztähnliche Leistungen erbringt und die dafür erforderliche Qualifikation inne hat.
Die Vergleichbarkeit mit einem Podologen sei keinesfalls gegeben, da neben der bestandenen Prüfung auch noch zwingend eine behördliche Erlaubnis für die Tätigkeit erforderlich ist.

Diese Voraussetzungen waren im Urteilsfall nicht gegeben. Das Urteil ist rechtskräftig.

Quelle: Infobrief b.b.H. Ausgabe 06.2017

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